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05 - altes aquädukt

Türen auf.
Ja, vielleicht findest du in England dein Deckelchen. Dieser Ben ... es war kaum zu übersehen, dass der was von dir will.
Nur ein junger Mann steigt aus. Schon seit Jahren besucht er freitags seine verwitwete Großmutter in ihrem Haus aus Vorkriegszeiten. Der Rest der Verwandtschaft hätte sie am liebsten im "Les immortales" gesehen, um sie dort auch nicht besuchen zu müssen, in der Gewissheit, dass dort jemand wäre, der sich rund um die Uhr um sie kümmerte. Auf den Gedanken, dass Greta lieber in Freiheit lebte, anstatt an ein Bett gefesselt zu sein, schien noch niemand gekommen.
Und so war es gekommen, dass einzig ihr Enkel noch zu Besuch kommt und auch sonst gerne Ausflüge mit ihr unternimmt.
Türen zu.
Nach der Haltestelle folgt kein Haus mehr, die Straße trennt den dunklen Wald von einer saftig grünen Weide, die rechts der Straße liegt.
In einem sanften Bogen nach unten weitet sich ein Tal, durch das sich seit je her ein kleiner Fluss schlängelt, von dessen Ufer ein Aquädukt aus tönernem Stein eine kleine Menge reinsten Wassers abzweigt und über viele Brücken dieses Wasser noch immer in die große Stadt leitet, wie es seit dem Jahre 56 schon so ist, als die Römer in der Region gesiedelt hatten.
Nahe der Straße liegen ein paar schwarz und weiß gefleckte Kühe im Gras und lassen sich von der Morgensonne wärmen.
Jeans Gesicht spiegelt ein leicht schelmisches Lächeln. Jetzt kommt sein liebster Streckenabschnitt, er hat freie Fahrt und einen strengen Fahrplan einzuhalten, er tritt das Gaspedal gen Bodenblech und der Bus beschleunigt gemächlich unter dem Aufheulen des alten Motors. Über kleine Hügel und kurze, tiefe Täler verläuft die Straße, jede Hügelkuppe ein kleines Bonbon von Leichtigkeit im Bauch, wenn man nur schnell genug fährt. Und als Busfahrer fährt Jean schnell genug, um sich nicht zu verspäten.
Während es beständig auf und ab geht, vollführt die Straße eine leichte Linkskurve, schmiegt sich an den Wald und lässt ihn bald schon hinter sich zurück, deroweil es peu à peu aufwärts geht.
Ein letzter Hügel, ein letztes Mal ein flaues Gefühl im Magen, bevor der schwere Bus tief in die Federn sinkt, um die auf ihn wirkende Schwerkraft auszugleichen.
Jetzt geht es nur noch kontinuierlich aufwärts, der Bus brettert über die steinerne Brücke, die einen kleinen Bach überspannt, dann bremst Jean das schwere Gefährt und hält vor einem geschlossenen Bahnübergang an; die Schranken sind herabgelassen, rot-weiß gestreift, die Ampel blinkt rot und langsam kreuzt ein Zug von Rechts und beschleunigt allmählich.
Noch bevor der Zug in einem Tunnel verschwunden ist, öffnen sich, begleitet von einem regelmäßigen hellen "Ping", die Schranken und Jean kann die Fahrt fortsetzen.
Nur wenige Meter weiter beginnt der Ort und hinter dem Ortseingangsschild, noch vor dem ersten Fachwerkhaus, lenkt Jean den Bus in die Haltebucht.
Nächster Halt: Am Bahnübergang.
29.5.06 13:53


*aaaaaaaaaarrrrrrrrrrgh*

*hrmpf*
schomma n monat ohne internet gewesen, in dem ihr es dringend wie selstens zuvor gebraucht hättet?
danke, gleichfalls.
29.5.06 13:56





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